Hat es sich nicht längst herumgesprochen, dass Telefonmarketing eine weitverbreitete Masche ist?
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Hat es sich nicht längst herumgesprochen, dass Telefonmarketing eine weitverbreitete Masche ist?

Kommentar

Grenzen der Digitalisierung

  • Daniela Vates
    vonDaniela Vates
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Es muss alles unternommen werden, dass der technische Fortschritt niemanden ausgrenzt. Ein Kommentar.

Digitalisierung ist eine tolle Sache – so praktisch und so effektiv. Das Bahnticket ist schnell gebucht, die Überweisung mit ein paar Mausklicks erledigt. Die lauteste Klage in diesem Zusammenhang ist die, dass alles nicht schnell genug geht und dass Brief, Fax und Schlangestehen nicht schon längst abgeschafft sind.

Glücklicherweise sind sie das nicht. Es gibt – den Datenschutz mal außen vor gelassen – ein gravierendes Problem: Die Digitalisierung birgt die Gefahr der Ausgrenzung – nicht nur, aber vor allem für Ältere. Für manche tun sich technische, finanzielle oder psychologische Hürden auf.

Nicht alle haben WLAN, einen Computer oder ein Smartphone. Es gibt Menschen, für die sich eine Touchpadoberfläche nicht automatisch erschließt und die deswegen schon an Fahrkartenautomaten scheitern. Wer sein Leben lang keinen Computer gebraucht hat, benötigt Zeit, um zu verstehen und sich zu merken, wie man durchs Netz surft. Nicht neben jedem sitzt ein geduldiger Enkel, der Opa oder Oma alles erklärt, wieder und wieder.

Man muss die Digitalisierung deswegen nicht abblasen. Aber es ist wichtig, sich klarzumachen, dass das Leben nicht für alle einfacher und bequemer wird, wenn sich alles auf Mausklicks verlagert. Das Leben muss auch offline funktionieren können.

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