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Schild des Wohnungsunternehmen Vonovia Standortbüro
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Je mehr Wohnungen eine Firma besitzt, umso geringer sind die Kosten pro Wohnung. So lassen sich Renditen steigern. Und nur um Profite geht es den Unternehmen.

Wohnen

Genau hinschauen

  • Frank-Thomas Wenzel
    VonFrank-Thomas Wenzel
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Politikerinnen und Politiker sollten bei der geplanten Fusion zwischen Vonovia und Deutsche Wohnen nicht nur genau hinschauen, sondern in Städten endlich mehr bezahlbare Wohnungen bauen. Der Kommentar.

Hiesige Politikerinnen und Politiker sollten sich die geplante Übernahme der Deutsche Wohnen durch die Vonovia-Gruppe sehr genau anschauen. Eine maßgebliche Triebfeder sind Skaleneffekte – je mehr Wohnungen eine Firma besitzt, umso geringer sind die Kosten pro Wohnung. So lassen sich Renditen steigern. Und nur um Profite geht es den Unternehmen – die Slogans von sozialer Verantwortung, die von derartigen Konzernen drumherum gekleistert werden, dienen lediglich dem Marketing.

Das bedeutet, dass es nach diesem Deal weitere Fusionen geben wird – allein schon weil die beiden Branchenriesen neue Maßstäbe setzen werden. Wohnungskonzerne werden mächtiger, auf regionalen Märkten Dominanzen entwickeln und Mietpreise in die Höhe treiben.

Restriktionen können da zwar helfen, etwa harte Mietpreisbremsen. Doch wirksamer wäre, wenn Städte endlich die lange vernachlässigte Aufgabe des Wohnungsbaus wieder mutig in die Hand nehmen und das Angebot an bezahlbaren Wohnungen kräftig erhöhen. Das drückt das Mietpreisniveau automatisch.

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