Linkspartei

Gemeinsame Linie gesucht

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Bei der Linkspartei sollte der künftige Vorstand mit der Bundestagsfraktion an einem Strang ziehen, um wieder erfolgreich werden zu können. Der Kommentar.

Fünf Monate vor dem Parteitag der Linken kommt das Personalkarussell in Gang. Denkbar scheint neuerdings, dass die Vorsitzenden Katja Kipping oder Bernd Riexinger im Amt bleiben. Denkbar ist aber auch, dass sich die hessische Fraktionsvorsitzende Janine Wissler und Bundestags-Fraktionsgeschäftsführer Jan Korte zu einer Kandidatur aufraffen.

Die handelnden Personen sind am Ende aber zweitrangig. Entscheidend ist, ob die Partei- und Fraktionsvorsitzenden an einem Strang ziehen. Das taten sie bisher nicht. Vielmehr fanden in der Ära Sahra Wagenknecht unansehnliche Kämpfe vor allem zwischen ihr und Kipping statt.

An der Spitze eines zerstrittenen Haufens, als der sich die Linke zuletzt darbot, verschleißt sich jedenfalls das beste Spitzenpersonal. Ohnehin sollte Konsens sein, dass Gewählte die Positionen der Partei- und Fraktionsmehrheit vertreten müssen, dafür aber auch Loyalität verdienen. Eine Selbstverständlichkeit, die in der Linken nicht immer selbstverständlich ist. Die linke Losung „Das Team ist der Star“ – das wäre mal was. 

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