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OLAF SCHOLZ

Gelbe oder rote Socken?

  • Tobias Peter
    VonTobias Peter
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Merkels Angriff auf Scholz soll der Union helfen, aus ihrem Tief herauszukommen. Doch der SPD-Spitzenkandidat zielt mit seiner Offenheit nach links eigentlich auf die FDP.

Angela Merkels ungewöhnlich scharfe Attacke auf den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz in der Frage nach einer Koalition mit der Linken lässt sich als Dienst an der eigenen Partei verstehen. In der Union ist die Ratlosigkeit angesichts des Umfragehochs der SPD groß. Vielen in CDU und CSU geht es gewaltig auf die Nerven, wie der Vizekanzler sich als der legitime Nachfolger Merkels inszeniert.

In der Sache dürfte für Scholz eine Koalition mit der Linken nicht ernsthaft in Betracht kommen. Seine Bedingungen für eine Regierung sind unmissverständlich: Es geht um das Bekenntnis zur Nato, aber auch um die Bereitschaft, solide zu wirtschaften. Dass Scholz ein Linksbündnis dennoch nicht ausschließt, hat zwei Gründe. Die SPD ist zurzeit einig wie seit Langem nicht mehr – der Kandidat möchte deshalb die in der Partei, die mit Rot-Rot-Grün liebäugeln, nicht vor den Kopf stoßen. Zugleich könnte das Schreckgespenst Rot-Rot-Grün einen Weg eröffnen, über den die FDP in die Ampelkoalition findet.

FDP-Chef Christian Lindner, der betont hat, ihm fehle die Fantasie für eine Ampelkoalition im Bund, könnte den eigenen Anhängern dann sagen: Die FDP geht aus staatspolitischer Verantwortung in ein solches Bündnis, um eine Linksregierung zu verhindern. Bericht Seite 4

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