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Kommentar

Gefährliche Spätzündung

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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Michael Bloomberg tritt bei der Präsidentschaftswahl für die US-Demokraten an. Innerhalb der Partei hat er gute Chancen. Aber auch gegen Donald Trump? Ein Kommentar.

Fünf innerparteiliche Debatten hat Michael Blomberg schon verpasst. Auch die ersten Vorwahlen der US-Demokraten in Iowa und New Hampshire will der ehemalige New Yorker Bürgermeister links liegen lassen. Der 77-Jährigen ist ein echter Spätzünder im Kampf gegen Donald Trump.

Dass er nun doch antritt, ist eher ein Alarmsignal als ein Hoffnungszeichen. Immer deutlicher werden die Schwächen des Noch-Favoriten Joe Biden. Der ebenfalls 77-jährige Ex-Vizepräsident ist ein Sympathieträger, aber auf großer Bühne macht er keine gute Figur. Die linken Bewerber Elizabeth Warren und Bernie Sanders wirken robuster, doch können sie bei Schwarzen und in den wichtigen strukturkonservativen Swing-States nicht ausreichend punkten.

Es spricht also einiges für die Kandidatur eines moderaten Überraschungsbewerbers. Für den steinreichen Unternehmer sprechen vor allem seine unbegrenzten Wahlkampfmittel. Aber wenn es schlecht läuft, kann er damit Joe Biden in die Knie zwingen, ohne selbst genügend Unterstützung der Partei zu bekommen. Donald Trump würde sich freuen. 

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