US-Angriff auf die Hisbollah

Gefährliche Eskalation

  • schließen

Der US-Angriff auf einen Verbündeten Irans verschärft den Konflikt zwischen Washington und Teheran. Der Kommentar.

Mit dem US-Angriff auf die Hisbollah in Syrien und im Irak eskaliert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter. Denn obwohl die Ziele im Irak und in Syrien lagen und zudem nur ein Verbündeter Teherans getroffen wurde, zielten die US-Attacken auf den Iran.

Die Demonstration der Stärke mag Trump-Anhänger beeindrucken. Doch die US-Administration muss sich fragen, ob sie mit der Politik des maximalen Drucks das iranische Regime dazu bringen kann, seine Politik zu ändern. Danach sieht es nicht aus.

Die US-Sanktionen verschärfen die wirtschaftlichen Probleme des Iran. Darunter leidet aber die Bevölkerung, nicht die Vertreter des Regimes. Und die verfolgen weiter ihre innen- und außenpolitischen Ziele. Sie drohen seit der einseitigen Aufkündigung des Nuklearabkommens durch die USA damit, das Atomprogramm wieder aufleben zu lassen. Und Teheran unterstützt weiter seine Verbündeten in der Region - nicht nur die Hisbollah. All das sollte die Trump-Regierung dazu bringen, die Strategie zu ändern, bevor es zu spät ist und der Konflikt außer Kontrolle gerät.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare