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Peter Altmaier stellt klar: Deutschland lässt sich seine Handelsbeziehungen zu anderen Ländern nicht von den USA diktieren.

Handelskrieg

Gut gebrüllt, Altmaier!

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Peter Altmaier zeigt klare Kante im Handelskonflikt mit den USA - und schießt damit doch so weit an der Realität vorbei, dass dem Publikum elend wird beim Zuhören. Unser Kommentar.

Deutschland lässt sich von den USA seine Handelsbeziehungen zu anderen Ländern nicht diktieren! Klare Worte, die Bundeswirtschaftsminister Altmaier spricht. Und so weit entfernt von der Realität, dass dem Publikum ganz elend wird beim Zuhören. 

Selbstverständlich kann jedes deutsche Unternehmen in Iran investieren, so viel es will. Berlin hält schließlich am Atomabkommen mit Teheran fest. Allerdings darf dieses Unternehmen dann keine Geschäfte mehr in den USA machen, seine Niederlassungen dort werden mit Strafen bedroht und US-Firmen müssen ihre Geschäftsbeziehungen ebenfalls abbrechen. In der vernetzten Weltwirtschaft gibt nur sehr wenige Firmen, die solche Drohungen kaltlächelnd wegstecken können.

Hat sich mit seinem Gebrüll der Löwe Altmaier also zum Hanswurst gemacht? Selbstverständlich kennt der Wirtschaftsminister die Realität. Aber er hat sich dennoch entschieden, nicht verdruckst irgendetwas von Sachzwängen zu brummeln, sondern klare Kante zu zeigen. Zumindest mit Worten. Auch wenn es in der Sache nicht helfen mag: Das war gut und richtig.

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