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Palästinenser feiern in Gaza-Stadt die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.
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Palästinenser feiern in Gaza-Stadt die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.

Gaza-Krieg

Gaza-Blockade muss ganz weg

  • Inge Günther
    VonInge Günther
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Israel und der Palästinenserpräsident Abbas einigen sich in Kairo erneut auf eine Waffenruhe. Die Palästinenser feiern die Einigung, doch sie zahlen den höheren Preis. Die Gaza-Blockade, dieser Nährboden für Gewalt, muss weg. Ein Kommentar.

Mehr als 2100 Palästinenser und fast 80 Israelis haben mit ihrem Leben einen Krieg bezahlt, der sich weit früher hätte beenden, wenn nicht gar vermeiden lassen können. Die von Kairo vermittelte Waffenruhe im Gaza-Konflikt ist ein später Sieg der Vernunft. Ob sie auch hält, hängt von der politischen Lernfähigkeit aller Beteiligten ab.

Die Skepsis in Israel ist groß. Premier Netanjahu wird sich scharfer Kritik der Hardliner im Kabinett ausgesetzt sehen, die lieber alles anders gemacht hätten: noch aggressiver, noch rücksichtsloser, um die Hamas ganz zu zerschlagen. Aber das wäre auf eine neue Bodenoffensive mit noch mehr Toten herausgelaufen, bei der wohl Bennett, Lieberman und Co die Ersten gewesen wären, die ihrem ungeliebten Regierungschef Vorwürfe gemacht hätten.

Den höheren Preis zahlen die Palästinenser. Sie müssen in einem weithin zerstörten Küstenstreifen zu einem kaum aushaltbaren Alltag zurückfinden. Gelingen kann das nur, wenn die Grenzübergänge schnell für Hilfslieferungen geöffnet werden.

Aber das reicht nicht. Die Gaza-Blockade, dieser Nährboden für Gewalt, muss weg. Dazu sind Sicherheitsvorkehrungen nötig, die internationaler Unterstützung bedürfen. Den Weg in eine bessere Zukunft für Gaza kann nur durch Nachdruck der UN geebnet werden.

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