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Die Verleumdung der Ferda Ataman

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Stephan Anpalagan

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Ferda Ataman soll zu Antidiskriminierungsbeauftragten gewählt werden.
Ferda Ataman soll zur Antidiskriminierungsbeauftragten gewählt werden. © IMAGO/M. Popow

Ferda Ataman soll Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung werden. Doch Medien und Politiker:innen fahren eine Hetzkampagne. Gastbeitrag von Stephan Anpalagan.

Die Kampagne gegen Ferda Ataman hat auch etwas Gutes. Seit am 15. Juni 2022 bekannt wurde, dass das Bundeskabinett sie für die Position der Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung vorschlagen wird, tobt eine Kampagne gegen Ataman. Die Vorwürfe sind durchweg immer dieselben: Sie habe Deutsche als „Kartoffel“ beleidigt. Sie habe Horst Seehofer des Rassismus bezichtigt. Sie habe die Berichterstattung über Clan-Kriminalität mit einem Negativpreis ausgezeichnet. Sie habe sich in ihrer Arbeit nicht zu Ehrenmorden, Zwangsehen, „Clan-Kriminalität“, Rassismus unter Migranten, Schwulenfeindlichkeit im Islam und Antisemitismus unter Muslimen geäußert. Sie wäre der Meinung, dass nur weiße Deutsche rassistisch sein könnten. Sie würde Identitätspolitik betreiben – was auch immer das ist.

An den zahlreichen Kolumnen, Interviews und Streitgesprächen lässt sich – und das ist das Gute – der Zustand der deutschen Medienlandschaft einigermaßen präzise feststellen: Er ist schlecht. Sehr schlecht. Wenn das, was in den vergangenen drei Wochen zu Atamans Nominierung geschrieben, gedruckt und gesendet wurde, auch nur annähernd die Pluralität und die Recherche-Qualität der deutschen Medien darstellen soll, haben wir ein gewaltiges Problem. Nahezu alle Beiträge sind falsch, ausnahmslos alle Bezichtigungen, die ich bisher gelesen habe, sind geprägt von falschen Tatsachenbehauptungen. Ein veritabler Anteil der Texte würde einer juristischen Prüfung nicht standhalten. Vieles klingt dennoch plausibel. Manches wird durch Wiederholung leicht verdaulich. Ausnahmslos alles führt zu Klicks, Reichweite und Werbeeinnahmen. Und dazu, dass die Kritiker Atamans prominent in den Medien auftauchen.

Zum Autor

Stephan Anpalagan ist Diplom-Theologe, Kolumnist, Unternehmensberater und Mitglied der Band microClocks. Seit vielen Jahren setzt er sich bereits in unterschiedlichen Initiativen gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein. https://stephananpalagan.de/

Hetzte gegen Ferda Ataman: Können nur weiße Menschen Rassisten sein?

Da wäre der Text von Ahmad Mansour im Focus. Der beschreibt das „sehr einfache“ Weltbild von Ferda Ataman folgendermaßen:

„Deutschland ist durch und durch rassistisch. Dieses Gefühl bekommt man jedenfalls, wenn man sich ihre Artikel, Interviews und Aktivitäten anschaut. Demnach sind die alten, weißen Männer von Natur aus privilegiert, leben ihre Überlegenheit aus, handeln und denken rassistisch. Angehörige von Minderheiten können in diesem absolutistischen Schema nur das Opfer dieses Rassismus sein und werden als homogene Opfergruppe wahrgenommen, die vor den bösen Weißen geschützt werden müsste. In diesem Weltbild existiert Rassismus, der von Nicht-Weißen ausgeht, nicht.“

Diese „abstruse Fantasie“ sei ein „Produkt der Identitätspolitik“.

Ahmad Mansour wiederholt seine Behauptungen in einem Video der Welt und in einem Streitgespräch für die Deutsche Welle. Mansour ist fleißig. Die Nominierung Atamans muss ihm wie ein Gottesgeschenk erscheinen. Ob Mansour tatsächlich Atamans „Artikel, Interviews und Aktivitäten“ angeschaut hat, mag man bezweifeln. Andernfalls wäre ihm ein Beitrag Atamans mit dem Titel „Migranten, die gegen Migranten hetzen“ aufgefallen. Der erste Satz in diesem Artikel lautet: „Können nur weiße Menschen Rassisten sein? Nein, natürlich nicht“. In dem Text geht es unter anderem um Xavier Naidoo, Attila Hildmann und Akif Pirinçci, die laut Ataman zwar ihrerseits Migranten seien, aber dennoch durch rassistische, antisemitische oder rechtsextreme Grenzüberschreitungen auffällig würden.

Ferda Ataman und der Islam

Und dann wäre da der Text von Fatma Özdağlar im Spiegel. Özdağlar soll als „studentische Beauftragte für Diversitätsförderung“ an der Berliner Charité arbeiten. Über ihre Arbeit als Beauftragte erfährt man im Text nichts, dafür aber einiges über ihre Kritik an Ataman und dem, was womöglich „Identitätspolitik“ sein soll. Der Text beginnt ironiefrei mit der Identität von Özdağlar. Sie beschreibt Diskriminierung und Sexismus in ihrem migrantischen, muslimischen Umfeld. Es ist erschütternd und beklemmend, was sie als junge Frau dort erlebt. Es ist das vielleicht einzige Textfragment unter den vielen Anti-Ataman-Texten, das einigermaßen differenziert schildert, was das Problem mit Ataman sein könnte. Könnte. Konjunktiv.

Der Text mündet in eine Verurteilung Atamans, weil sie Weiße als „Kartoffel“ bezeichnet habe. Und in der Feststellung, dass auch von Menschen mit Migrationshintergrund Diskriminierung und Rassismus ausgingen. Özdağlar wünscht sich eine Person, die auch den „politischen Islam“, „Clankriminalität“ und auch „Antisemitismus als klare Probleme thematisiert“. Der letzte Satz in ihrem Text ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Zwangsheirat junger Frauen.

Warum die Spiegel-Redaktion diesen Text veröffentlicht hat, bleibt ein Rätsel. Die Vorwürfe, die der Text gegen Ataman erhebt, klingen stichhaltig und sind doch grundfalsch. In mehreren Texten hat Ataman im Spiegel (ja, derselbe Spiegel) über Ehrenmorde, Zwangsehen, „Clan-Kriminalität“, Schwulenfeindlichkeit im Islam und Antisemitismus unter Muslimen geschrieben.

Ferda Ataman schreibt über Martyrium sogenannter „Import-Bräute“ aus Ostanatolien

In einem der Texte schreibt Ataman über die Fluchtgeschichte einer jungen Marokkanerin, die zwangsverheiratet werden soll. In mehreren Artikeln hat sie über den Mord an Hatun Sürücü geschrieben und den Prozessverlauf dokumentiert. In einem Interview besprach sie mit einem SPD-Politiker, was man gegen sogenannte „Ehrenmorde“ tun könnte und an welchen Stellen die Sicherheitsbehörden versagen. Und dann ist da der Bericht über zwei Mädchentreffs in Neukölln, wo elfjährige muslimische Mädchen Hip-Hop-Workshops besuchen und lernen, wie sie selbstbewusst und selbstbestimmt ihren Familien gegenübertreten.

An anderer Stelle hat Ataman über das Martyrium sogenannter „Import-Bräute“ aus Ostanatolien geschrieben und über einen Leitfaden der Bundesregierung, wie das Thema „Zwangsverheiratung“ Thema im Klassenzimmer werden kann.

Wer zwei Minuten in eine Google-Suche investiert, findet zudem Artikel Atamans über ein arabisches Magazin, das Schwule als Krankheitserreger diffamiert, und über den Mord an einem schwulen Türken in Istanbul, der überschattet wird von der Verschleierung und Verharmlosung der türkischen Sicherheitsbehörden.

„An keiner Stelle streitet Ataman Antisemitismus in muslimischen Gemeinschaften ab“

Ferda Ataman hat über die Blutrache und den Krieg zwischen zwei türkischen Clans in Neukölln geschrieben, genauso wie über Imame in Deutschland, die die Integration ihrer Gemeindemitglieder behindern. Über den ehemaligen Leiter des Zentrums für Türkeistudien berichtet sie, dass dieser in einem Brief an türkische Empfänger den Holocaust relativiert habe, während er in Gesprächen mit deutschen Geldgebern den Antisemitismus in der Türkei kleinrede.

Wie man auf die Idee kommt, dass Ataman den Antisemitismus unter Muslimen verschweigen würde, ist nicht nachvollziehbar. In einem Gespräch für das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk diskutiert Ataman über Antisemitismus unter Muslimen. Beworben wird das Gespräch unter anderem von der Jüdischen Allgemeinen. An keiner Stelle streitet Ataman Antisemitismus in muslimischen Gemeinschaften ab, beschreibt aber eine unterschiedliche mediale Wirkung, abhängig davon, ob antisemitische Straftaten von Muslimen oder Christen begangen werden. Etwas, über das man in diesem Zusammenhang ja durchaus diskutieren kann.

Alles das lässt sich auf den Webseiten des Spiegel nachlesen, für den Ataman lange Zeit geschrieben hat. Demselben Spiegel, in dem nun ein Text erscheint, der Atamans vermeintliches Schweigen über Ehrenmorde, Zwangsehen, „Clan-Kriminalität“ und den „politischen Islam“ kritisiert.

Spiegel-Redakteure am Limit

Dass ein Medium auch einen kritischen Text über seine eigene Autorin veröffentlicht, ist ein wichtiges und gutes Zeichen für die Meinungspluralität und das journalistische Selbstverständnis eines Hauses. Was aber Alexander Neubacher, Leiter Meinung und Debatte beim Spiegel, über Ataman schreibt, ist mit unterirdisch noch freundlich beschrieben. Neubacher ärgert sich darüber, dass ein Glossar der Neuen Deutschen Medienmacher – ein Verein, dem Ataman vorstand – in das Textverarbeitungsprogramm des Spiegel gelandet sei. Dieses würde beim Gebrauch problematischer Worte Gegenvorschläge anbieten. Bei „Flüchtlingen“ beispielsweise „Geflüchtete“. Mittlerweile, so Neubacher, bekäme er keine „woken“ Änderungsvorschläge mehr.

Na, Gott sei Dank

Aus der abwertenden Äußerung Neubachers hört man heraus, dass Vorschläge für eine bessere Sprache unter seiner Würde seien. Und auch unter der des Spiegel. Vielleicht lohnt es an dieser Stelle anzuzeigen, dass Spiegel-Redakteure noch nach (!) der Selbstenttarnung des NSU den Begriff „Döner-Morde“ weiter verwendeten. Lohnend wäre in diesem Zusammenhang auch die Feststellung, dass deutschlandweit keine Döner, sondern Menschen ermordet wurden, dass sich der Spiegel eine zutiefst rassistische Bezeichnung zu eigen gemacht hat, dass man mit solchen Worten den Mördern in die Karten spielt und die Opfer entwürdigt. Vielleicht gilt beim Spiegel aber auch: Rassismus ist schlimm, auf Rassismus aufmerksam gemacht werden ist viel schlimmer. Herzlich Willkommen in Deutschland.

Im folgenden Absatz merkt man Neubacher seinen Frust über Atamans Kritik an der Spiegel-Berichterstattung zur „Clan-Kriminalität“ an. Atamans Verein verlieh Spiegel TV einen Negativpreis, weil dessen Berichterstattung gegen journalistische Standards verstoßen haben soll. Seinen Ataman-Text beendet Neubacher mit folgendem Satz:

„Falls sich die Familie Abou-Chaker über unsere Berichterstattung beschweren möchte, weiß sie jetzt jedenfalls, an welche Stelle der Bundesregierung sie sich künftig wenden kann.“

Es ist ein Satz, über den man lange nachdenken muss und bei dem man sich anschließend fragt, ob Neubacher den Verstand verloren hat. Es ist ein Satz, der wunderschön darstellt, wie es um die Kritik- und Einsteckfähigkeit eines Magazins bestellt ist, das selbst gerne legendär austeilt. Es ist ein Satz, in dem ein klitzekleines bisschen mitschwingt, dass die Ausländer ja irgendwie auch alle unter einer Decke stecken.

Wenn dem Herrn Leiter Meinung und Debatte an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Problemfeld „Clan-Kriminalität“ gelegen ist, könnte er die Artikel von Thomas Fischer lesen, in denen der ehemalige Vorsitzende des Bundesgerichtshofs erklärt, warum der Begriff rassistisch und juristisch unbrauchbar ist. Die Texte sind, das Schicksal ist unerbittlich, ebenfalls im Spiegel erschienen.

Horst Seehofers Heimat

Und dann ist da noch die Blut-und-Boden-Keule, mit der Ferda Ataman auf Horst Seehofer eingeschlagen haben soll. Was genau Ataman geschrieben hat, lässt sich zum Glück online nachlesen.

Am Anfang ihres Textes schreibt Ataman über die Gefahr, die damit einhergeht, dass man den Heimatbegriff Rechtsradikalen überlässt. Sie schreibt darüber, dass die Politik nicht auf Rassismus reagieren darf, indem sie den Satz „Immer mehr Deutsche fühlen sich fremd im eigenen Land“ normalisiert. Sie fragt, warum Heimat als Reaktion auf die Fluchtbewegungen im Jahr 2015 verhandelt wird. In diesem Zusammenhang taucht auch die „Blut und Boden“-Ideologie auf. Ganz im Gegensatz zu Seehofer, den sucht man im ersten Teil des Textes vergebens.

Das erste Mal taucht der Name „Horst Seehofer“ in folgendem Absatz auf:

„2018 wurde das dritte Heimatministerium eingerichtet, es gab schon eins in Bayern und Nordrhein-Westfalen und nun auch im Bund. Nur was kann so ein Ministerium tun? Bei Minister Horst Seehofer soll es nach dem bayerischen Vorbild inhaltlich um abgehängte ländliche Regionen gehen: Finanzhilfen für strukturschwache Räume, Behörden-verlagerungen, mehr Universitäten auf dem flachen Land. Aber machen wir uns nichts vor. Das Heimatministerium ist vor allem Symbolpolitik für potenzielle rechte Wähler. Der Name suggeriert, dass von nun an eine Bundesbehörde über Leitkultur und Zugehörigkeit befinden kann. Seehofers erste Amtshandlung bestand darin zu sagen: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.““

Dass ein Innenminister der Union mit dem Heimatbegriff „Leitkultur“ und „Zugehörigkeit“ verbinden könnte, kann nun wahrlich niemand bezweifeln. Es war seinerzeit Friedrich Merz, der die „Deutsche Leitkultur“ in die politische Debatte einbrachte. Geschadet hat es ihm nicht, mittlerweile ist er Chef der CDU. Und was das Thema Zugehörigkeit betrifft: Während die Leitkulturdebatte loderte, ließ der hessische Ministerpräsident „gegen die Ausländer unterschreiben“ und der spätere nordrhein-westfälische Ministerpräsident forderte mehr „Kinder statt Inder“.

Das nächste Mal taucht der Name „Horst Seehofer“ in folgendem Absatz auf:

„Ich mag den Begriff Heimat. Ich halte ihn für einen wunderbaren Dreh- und Angelpunkt, um zu diskutieren, wo wir in der Gesellschaft stehen. Aber wenn man den Begriff nicht den Rechten überlassen will, sollte man ihn auch nicht in ihrem Kontext verwenden. Was Seehofer also nicht verstanden hat: Wenn er den Begriff „Heimat“ besetzen will, braucht er eine Symbolpolitik für Vielfalt, nicht dagegen. Eine Staatssekretärin mit Migrationshintergrund im Innenministerium – das hätte beispielsweise eine solche Symbolkraft.“

Nirgendwo bezeichnet sie Seehofer als Rassisten, Rechtsextremen oder als Nazi. Nirgendwo erklärt sie eine Verachtung für das Wort „Heimat“. Im Gegenteil. Ataman empfiehlt Seehofer, er möge doch bitte ein „positives Selbstbild für Deutschland anbieten“. Eines, „in dem alle Menschen Heimat finden können“. Dieser Text ist alles, nur eben keine Anti-Seehofer-Hass-Kolumne, die mit Blut-und-Boden-Tinte geschrieben wurde.

Eine ausgemachte Kampagne gegen Ferda Ataman - Viele Medien machen mit

Die Verleumdung von Ferda Ataman und die Kampagne von CDU, AfD, Bild, Welt und vieler anderer Medien verwundern nicht. Sie sind ein Symptom für eine gesellschaftliche, politische und mediale Schieflage, in der Rassismus und Rechtsextremismus verharmlost und diejenigen verfolgt werden, die sich offen und deutlich gegen Menschenfeindlichkeit aussprechen. 

Man kann und muss Ferda Ataman kritisieren, ihre Eignung infrage stellen, ihre Expertise und ihre Erfahrung evaluieren. Was man aber in den vergangenen drei Wochen feststellen musste, ist eine konzertierte Rufmord-Kampagne. Dass Ataman in einem solchen Umfeld ihre 10.000 Tweets löscht, sollte kaum verwundern. Wäre ich an Atamans Stelle, hätte ich auch keine Lust, dass man mich nach Amtsantritt alle zwei Wochen damit konfrontiert, dass ich mal ein Arschloch als Arschloch bezeichnet oder die Bild als publizistische Kläranlage tituliert habe. Dass Medien wie der Spiegel, der Tagesspiegel, die Süddeutsche Zeitung und andere sich auf genau diesen Dreck einlassen und es nicht hinbekommen, wenigstens die gröbsten Anschuldigungen mit Recherche aus dem Weg zu räumen, ist eine Schande. Eine. Schande. Wofür soll denn das viel gerühmte Spiegel-Dok gut sein, wenn niemand (!) in der Lage ist, zumindest die eigene Webseite auf Fakten zu Ataman zu befragen. Warum lässt man offensichtliche falsche Tatsachenbehauptungen stehen? Verehrte Qualitätsmedien, ist das (!) Euer Anspruch? Ich hoffe nicht.

Ich wünsche Ferda Ataman viel Erfolg für ihre neue Rolle. Ich hoffe, sie findet starke Verbündete, auf die sie sich verlassen kann und die ihr bei der Wahrheitsfindung helfen. Ob manche der in diesem Artikel zitierten Medien dazugehören werden, mag man bezweifeln. (Stephan Anpalagan)

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