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Das G27P: ein hochgezüchteter Ersatz.
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Das G27P: ein hochgezüchteter Ersatz.

Bundeswehr ordert wieder bei Heckler & Koch

Funktionieren ist Nebensache

  • Peter Rutkowski
    VonPeter Rutkowski
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Die Bundeswehr bestellt bei Heckler & Koch neue Sturmgewehre. Ausgerechnet! Ist das die Kapitulation der Verteidigungsministerin vor der Phalanx aus Militär, Ministerium und Heckler&Koch? Ein Kommentar.

Jetzt sollen also 600 G27P-Sturmgewehre helfen gegen 180.000 unbrauchbare G36. Gut, das ist nur eine Interimslösung. Bedeutsamer ist da die scheinbare Kapitulation der Verteidigungsministerin vor der Phalanx aus Militär, Ministerium und Heckler&Koch. Wäre das wirklich ein Kniefall – schade wär’s um von der Leyen. Wäre es aber ein taktischer Rückzug, um alsbald H&K zum Teufel zu jagen, so sollte man ihr alle erdenkliche Fortüne wünschen.

Sehr viel bedeutsamer ist der Lieferbescheid für das G27Pin Bezug auf die, die das Gerät benutzen sollen. Der Hinweis, deutsche Spezialkräfte hätten es im Arsenal, ist mitnichten ein Qualitätszeugnis. Die Bundeswehr muss sich darauf verlassen, dass ihre Primärwaffe lange robust funktioniert. Aber Spezialkräfte, naturgemäß nur kurz im Einsatz, brauchen Präzisionswaffen, besonders sorgfältig gewartet. Und nur auf solche Anforderungen ist die H&K-Produktsparte Gewehre abgestimmt. Das meiste Geld machen die Schwarzwälder eh mit ihrer globalen Vermarktung des Fetischs deutscher (Waffen-)Wertarbeit. Im Klartext: Die Waffen sehen sexy aus, funktionieren ist Nebensache.

Dann aber könnte man der Bundeswehr auch gleich empfehlen, den Karabiner 98k zu verwenden. Den kennt ihre Berliner Ehrenkompanie bestens. 98 steht übrigens für das Jahr 1898.

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