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Aufdrehen: Nicht immer entsprechen die Veränderungen der Straßenverkehrzulassungsordnung.

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Die Freiheit hat Grenzen

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Die Freude, ein Auto als leidenschaftliches Hobby zu betrachten, sei jedem gegönnt - doch sie hat Grenzen. Gut, dass die Frankfurter Polizei durchgreift. Der Kommentar.

Der Schlagerklassiker von Howard Carpendale könnte die Erkennungsmelodie der Tuningszene sein. Denn „Nachts, wenn alles schläft“ röhren in Städten und Dörfern die getunten Motoren besonders häufig auf, weil der Sound dann so schön hallt. Anwohner von Haupt- und Ausfallstraßen kennen den Schreck, wenn die Nachtruhe plötzlich durch Auspuffknaller zerrissen wird.

Die Freiheit und die Freude, ein Auto als Hobby zu betrachten und so herzurichten, wie es Geldbeutel und Fantasie zulassen, sei jedem gegönnt. Sie hat aber dort ihre Grenze erreicht, wo Lärm und Abgase andere belästigen oder aber illegale Veränderungen ein Fahrzeug zu einer Gefahr machen. Weil diese Verstöße mit Tempo verbunden und die Verursacher deswegen schwer fassbar sind, waren tricksende Tuner der Polizei oft um einiges voraus.

Gut, dass zumindest die Frankfurter Polizei diese Herausforderung jetzt angenommen hat. Ihr Beispiel darf gern Schule machen.

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