Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Totalschaden vermieden: Die Kanzlerin, hier beim Staatsbesuch in der Ukraine am Montag,  hat die widerspenstige Schwesterpartei hinter sich.
+
Totalschaden vermieden: Die Kanzlerin, hier beim Staatsbesuch in der Ukraine am Montag, hat die widerspenstige Schwesterpartei hinter sich.

Union

CSU folgt Merkel wie ein Lämmchen

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Die Christsozialen stellen sich nun doch hinter die Kanzlerkandidatur Angela Merkels. Auch in Bayern weiß man: Andernfalls hätte die Union dem neuen SPD-Spitzenmann Martin Schulz auch gleich den Schlüssel zum Kanzleramt schicken können. Der Kommentar.

Die CSU hat sich für Angela Merkel als Kanzlerkandidatin der Union ausgesprochen und sich damit ins Unabwendbare gefügt. Sie folgt der Kanzlerin, die sie über Monate aufs Schärfste kritisiert hat, deren erneute Kandidatur sie wieder und wieder infrage gestellt hat – wie ein Lämmchen. Es bleibt ihr auch nichts anderes übrig.

Hätte die CSU sich gegen Merkel gewandt, sie hätte dem neuen SPD-Spitzenmann Martin Schulz auch gleich den Schlüssel zum Kanzleramt schicken können. Wenn die Union nicht gemeinsam in einen Bundestagswahlkampf zieht, ist es vorbei mit der Mehrheit. Umso verwunderlicher ist es, wie lange die CSU ihren Konfrontationskurs gefahren hat.

Lächerlich wirkte die mangelnde Einigungsfähigkeit nach außen, für die Betroffenen und für die beiden Parteien war sie verheerend. Man hat sich schwer verletzt und in der Bevölkerung das Vertrauen in die eigene Spitzenkandidatin untergraben. Das Versöhnungstreffen am kommenden Wochenende müsste in einer Sanitätsstation stattfinden. Umso unverständlicher ist der gesamte Prozess, da die Hauptdifferenz, die Obergrenze für Flüchtlinge, nicht ausgeräumt ist.

In der SPD berauscht man sich gerade an Schulz – es herrscht Aufbruchstimmung. Von der Union kann man das nicht behaupten. Sie hat lediglich den Totalschaden vermieden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare