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VW muss den Sprung schaffen.
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VW muss den Sprung schaffen.

Volkswagen

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  • VonStefan Winter
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Der Autobauer Volkswagen kann die alte Idee eines Mobilitätskonzerns nur umsetzen, wenn der Autohersteller den gedanklichen Sprung vom Blechbieger zum Dienstleister schafft. Der Kommentar.

VW-Chef Herbert Diess hat den vorerst letzten größeren Punkt der strategischen Runderneuerung abgehakt. Die Elektrifizierung der Autos läuft, ihre Vernetzung hat begonnen, jetzt geht es ans Servicegeschäft. Der gekaufte Autovermieter Europcar soll Kern einer künftigen Mobilitätsplattform werden.

Geredet hat die Branche davon oft. Die Vision vom Mobilitätskonzern stammt aus dem vorigen Jahrhundert. So reizvoll sie ist: Funktioniert hat es nie. Das hatte zwei Gründe: Es gab noch nicht die Smartphone-Apps, die diesen komplizierten Service erleichtern können. Und die Autohersteller haben nie den gedanklichen Sprung vom Blechbieger zum Dienstleister geschafft.

Der entscheidende Schritt muss also in den Köpfen passieren: Im App-Zeitalter ist Mobilitätsgeschäft nicht nur Autoverkauf. Die Nutzung muss schnell und einfach sein, der Prozess hinter den Kulissen reibungslos, der Preis transparent, die Abwicklung stressfrei. Dass das nicht jeder Industrie in die Wiege gelegt wurde, erfahren gerade Energieversorger und Banken, denen kleine Start-ups zeigen, wie es geht.

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