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Es wird Zeit, dass die Mängel bei der Beschaffung behoben werden, damit die Bundeswehr nicht mehr zum „Gespött Deutschlands“ wird.

Weil die Bundeswehr ihre Ausrüstung oft zu spät bekommt, weil Rüstungsgüter immer wieder mal nicht funktionierten, ist die Armee zum „Gespött Deutschlands“ geworden. Damit hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer recht. Schwierig die Ursachen zu beseitigen. Da hakt es an vielen Stellen. Das Beschaffungsamt ist eine wichtige.

Dort gibt es lange Abstimmungswege. Gedacht ist das als Mehraugenprinzip, das allzu lockeres Geldausgeben verhindern soll. In der Praxis fühlt sich aber oft niemand mehr verantwortlich. Es ist vernünftig, wenn künftig die Experten nicht mehr nach kurzer Zeit von Projekten abgezogen werden, in die sie sich gerade eingearbeitet haben, weil die Beamtenlaufbahn solche Wechsel vorsieht.

Kramp-Karrenbauer hat auch darauf hingewiesen, dass die Prozesskette der Beschaffung überprüft werden müsse. Da geht es auch um das Wollen und Wünschen im Ministerium, wenn es um mehr geht als um Socken für Soldaten. Diese Analyse dürfte spannend werden. Sie sollte bald vorgelegt werden. 

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