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Kommentar

Es fehlen Geld und Konzepte

  • VonTobias Peter
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Ein Ergbnis der Pisa-Studie lautet: Hiesige Schulen müssen benachteiligte Schülerinnen und Schüler noch besser betreuen.

Es ist erfreulich, dass mehr benachteiligte Schüler in Deutschland solide Leistungen erreichen. Dennoch sind die Ergebnisse der Pisa-Sonderauswertung noch lange nicht befriedigend. Bei den wirklich guten Leistungen sind die benachteiligten Schüler noch immer abgehängt. Das aber kann sich Deutschland nicht leisten.

Zwei Schlüsse sind zu ziehen: Erstens müssen Union und SPD in einer neuen Regierung nach Jahren der Sonntagsreden Taten folgen lassen. Wie weit werden dem Bund die Fesseln gelockert, damit er stärker in die Schulen investieren kann? Haben Investitionen in die Zukunft der Kinder diesmal Priorität? Es darf nicht nur die Zahl der Ganztagsplätze erhöht werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen auch gut betreut werden.

Gleichzeitig zeigt die Pisa-Sonderauswertung: Zusätzliche Mittel für Bildung sind ein Schlüssel, mit dem sich Türen öffnen lassen. Das bringt nur etwas, wenn die Räume hinter diesen Türen mit guten Konzepten gefüllt werden. Schüler sind auf die Chancen einer stärkeren individuellen Betreuung angewiesen. Lehrer benötigen Zeit, sich gegenseitig im Unterricht zu besuchen. Dazu braucht es mehr Geld. Erforderlich ist aber auch ein Kulturwandel in hiesigen Klassenräumen.

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