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Die Extinction Rebellion sind der notwendige Gegenpart zu den konservativen Politikern.

Extinction-Rebellion-Bewegung fürs Klima

Extinction Rebellion: So nötig wie radikal

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Mit radikalen, aber gewaltfreien Aktionen weist „XR“ auf die Gefahren des Klimawandels hin. Was bleibt ihnen übrig angesichts einer Politik, die fast nichts tut? Ein Kommentar.

XR steht für Extinction Rebellion. Die XR-Aktivisten sehen die menschliche Zivilisation durch den Klimawandel bedroht. Sie analysieren ganz richtig: Es gibt nirgendwo auf der Welt Politiker, die die nötigen Maßnahmen ergreifen, um das 1,5-Grad-Erwärmungslimit zu halten. Vielmehr steuert der Globus auf eine Heißzeit zu, die unsere Zivilisation in der Tat nicht überleben würde. Was ist da folgerichtiger als ein „Aufstand gegen das Aussterben“?

XR wird keine Massenbewegung werden wie Fridays for Future, die allein in Deutschland bis zu eine Million Leute auf die Straße bringt. Das kann man nach den Blockade-Aktionen am Montag schon sagen. Doch die Rebellen sind der notwendige Gegenpart zu den konservativen Politikern, die angesichts der erstarkten Klimabewegung zwar sagen: „Wir haben verstanden.“ Die dann aber nur ein Klimapaketchen mit (auch noch teuren) Placebo-Maßnahmen schnüren, um doch irgendwie so weitermachen zu können wie bisher.

Eher Tanz als Aufstand: Den ganzen Tag blockieren Aktivisten Verkehrsknotenpunkte in Berlin.

Wohin das führt, zeigt XR radikal, aber gewaltfrei - mit Verkehrsblockaden, Sich-Totstellen, Särgen. Ein nötiger Stachel. 

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