Europäer scheitern

Warum das Atomabkommen mit dem Iran kaum noch zu retten ist

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Gelingt es Deutschland, Frankreich und Großbritannien nicht doch noch das Atomabkommen mit dem Iran zu retten, droht ein Wettrüsten im Nahen Osten. Ein Kommentar.

Das Atomabkommen mit dem Iran ist kaum noch zu retten, nachdem die Europäer den Streitschlichtungsmechanismus im Atomdeal mit den Mullahs ausgelöst haben. Damit droht nicht nur eine diplomatische Niederlage für Deutschland, Frankreich und Großbritannien, denen es trotz aller Bemühungen nicht zu gelingen scheint, den Vertrag zu retten, der doch so wichtig ist für die europäische Sicherheit.

Dramatisch wäre diese Entwicklung aber auch für den Nahen Osten. Denn wenn Teheran tatsächlich eine Atomwaffe baut, dann dürfte Saudi-Arabien diesem Beispiel folgen. Ein atomares Wettrüsten wäre in dieser Region nicht mehr zu stoppen.

Bleibt also trotz allem zu hoffen, dass es den Europäern noch auf den letzten Drücker gelingt, die Zweckgemeinschaft Instex zum Laufen zu bringen, um damit wie versprochen, dem Iran zu ermöglichen, mit wichtigen Gütern zu handeln. Zusätzlich müssten die Mullahs ebenfalls einlenken und sich wieder an den Atomdeal halten. Gelingt das nicht, wird US-Präsident Donald Trump jubeln. Allerdings ohne etwas erreicht zu haben. 

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