Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der CDU wird sich nur erholen, wenn ihr ein Teamspiel gelingt.
+
Der CDU wird sich nur erholen, wenn ihr ein Teamspiel gelingt.

CDU

Es geht nur im Team

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Die CDU kann mit einer Mitgliederbefragung akut dem Frust begegnen. Glaubwürdig wird sie aber nur wieder, wenn sie auf mehr Kooperation setzt – und auf mehr Frauen. Ein Kommentar.

Mitgliederbefragung, das ist nun also das Zauberwort in der CDU. Die 400 000 Mitglieder der Partei sollen bestimmen, wer als Nächstes an ihre Spitze rücken soll. Die CDU-Kreisvorsitzenden haben das Verfahren gegen die scheidende Parteispitze um Armin Laschet durchgesetzt.

Mit einem solchen Basisentscheid lässt sich dem Frust begegnen, den die Niederlage bei der Bundestagswahl, der offenbar nicht für möglich gehaltene Abschied von der Macht und die seit Jahren angestaute programmatische Unsicherheit in der CDU ausgelöst haben. Reichen wird es nicht, um die Partei wieder in die Spur zu bringen. Wenn das Rennen um die Spitze – das dritte in drei Jahren – erneut mehr Kampf ist als Wettbewerb, wird dies im Gegenteil dazu führen, dass die Partei noch weiter abstürzt.

Der CDU wird sich nur erholen, wenn ihr ein Teamspiel gelingt. Nur so lässt sich Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, lässt sich bestimmen, wofür sie stehen will. Und auch ein strukturelles Problem sollte die Partei nicht aus den Augen lassen: ihre fehlende Attraktivität für Frauen. Keine Frau wird als Parteivorsitzende gehandelt. Der weitaus größte Teil der Kreisvorsitzenden sind Männer, die meisten Mitglieder ebenfalls. Als Männerclub aber wird die Partei nicht erfolgreich sein können. Bericht Seite 6

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare