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Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani (l.) mit US-Präsident Donald Trump im Mai in Riad.
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Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani (l.) mit US-Präsident Donald Trump im Mai in Riad.

Saudi-Arabien

Ermunterte Monarchen

  • Martin Gehlen
    VonMartin Gehlen
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Das forsche Auftreten von Saudi-Arabien gegenüber Katar könnte sich schon bald als Bumerang erweisen. Ein Kommentar.

Für die arabischen Potentaten war der Trump-Besuch in Riad die langersehnte Absolution. Eine dreistellige Milliardensumme ließen sich die Öl-Monarchen der Arabischen Halbinsel das Tete-à-Tete kosten. Und der US-Präsident gab grünes Licht für ihre Machtambitionen.

Und so wundert es nicht, dass das saudische Königshaus bereits zwei Wochen danach die erste Ernte dieser teuren Einladung einzufahren versucht. Denn die Saudis und ihre Vasallen im Golfkooperationsrat haben Trump so verstanden, dass nun die arabisch-amerikanische Front gegen den Iran steht und Rechnungen mit Dissidenten in den eigenen Reihen beglichen werden dürfen.

Dabei trifft der Vorwurf sehr wohl zu, das superreiche Katar finanziere radikale Islamisten. Das Gleiche gilt jedoch auch für Chefankläger Saudi-Arabien und das schweigsame Kuwait. Insofern könnte sich das forsche Auftreten schon bald als Bumerang erweisen. Denn die Attentate in Nahost und Europa werden weitergehen und mehr denn je die Frage aufwerfen, wo die geistigen Brandstifter sitzen.

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