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Israel

Ende und Anfang

  • Damir Fras
    VonDamir Fras
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Die erste israelische Regierung seit Jahren ohne Benjamin Netanjahu muss erst noch beweisen, ob sie mehr politische Inhalte hat als lediglich „Bibi“ zu verhindern

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sein Amt verloren. Das ist eine Sensation. Ein seltsames Duo aus einem Politiker, der noch weiter rechts steht als Netanjahu, und einem gemäßigten Mann der Mitte hat es vermocht, eine wacklige Acht-Parteien-Koalition zu schließen – und den Langzeit-Regierungschef vom Hof zu jagen. Das ist eine gute Nachricht.

Man muss Netanjahu keine Träne nachweinen. Er war ein Populist und politischer Scharfmacher. Er hat die Quittung dafür bekommen, dass er über Jahre hinweg die Gräben in der israelischen Gesellschaft für seinen Machterhalt ausgenutzt hat.

Die neue Koalition wird es schwer haben, die nächsten vier Jahre zu überstehen. Die Abgeordneten von Netanjahus Likud-Partei sind zornig. Ihre Partei hat die Wahl gewonnen, muss aber in die Opposition. Und die Acht-Parteien-Koalition ist wacklig.

Schon am Dienstag muss die neue Koalition den ersten Test bestehen. Nationalisten wollen durch arabische Teile von Jerusalem ziehen. Möglicherweise wird das zu Auseinandersetzungen mit den Palästinensern führen.

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