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Ende des Leidens rückt in weite Ferne

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Syrische Rebellen in Salwah, knapp zehn Kilometer von dr syrisch-türkischen Grenze entfernt, kämpfen gegen YPG-Einheiten.
Syrische Rebellen in Salwah, knapp zehn Kilometer von dr syrisch-türkischen Grenze entfernt, kämpfen gegen YPG-Einheiten. © afp

Es gibt niemanden, der den Syrien-Krieg befrieden könnte. Ein Kommentar.

Es geht also doch noch schlimmer, im Krieg in Syrien. Bedrohlich an dem Bündnis in der Provinz Afrin zwischen kurdischen Kämpfern der YPG und Soldaten des Assad-Regimes gegen die türkische Armee ist nicht, dass die kurdischen und syrischen Gegner für dieses räumlich und zeitlich begrenzte Zweckbündnis nach dem Motto handeln: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. 

Gefährlich daran ist, dass weitere Konfrontationen immer wahrscheinlicher werden. Russland unterstützt die Machthaber in Damaskus, die USA die YPG. Nicht zu reden von einer möglichen militärischen Konfrontation zwischen Israel und dem Iran. 

Zudem gibt es niemanden, der diesen Konflikt befrieden könnte. Auf politischem Parkett haben sich die Vertreter fast aller Kriegsparteien während der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende gegenseitig angefeindet, statt über Auswege aus der Krise zu sprechen.

Man kann jetzt nur noch hoffen, dass die fremden Mächte nicht aneinandergeraten. Mehr scheint nicht möglich. Ein Ende des Leidens rückt in weite Ferne. 

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