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Ende der Maskenpflicht

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Von: Jan Sternberg

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Die weltanschaulichen Debatten haben sich in der Vergangenheit so aufgeschaukelt, dass es kaum vorstellbar ist, dass der Schritt zur Freiwilligkeit wirklich gelingt. Oder klappt es diesmal doch, die Maske als individuelle Entscheidung zu akzeptieren? Der Kommentar.

Die Maskenpflicht hat ausgedient. In Geschäften, Kinos, Kneipen, Flugzeugen ist sie nur noch eine verblassende Erinnerung. Im Nahverkehr erzeugen die Bundesländer im Schneckenrennen um ihre Abschaffung erneut einen Flickenteppich, der das letzte bisschen Akzeptanz zerstört. In Schleswig-Holstein sind Viren anscheinend ungefährlicher als in Hamburg, in Bayern harmloser als in Hessen. Und warum im gut gelüfteten ICE immer noch Maskenpflicht herrscht, in der vollgestopften S-Bahn aber bald nicht mehr, versteht noch nicht einmal die Deutsche Bahn. Corona gehört im dritten Jahr zu den allgemeinen Lebensrisiken wie andere Atemwegsinfekte auch.

Weg mit der Maskenpflicht also! Aber heißt das auch: weg mit der Maske? Die weltanschaulichen Debatten über den Fetzen Vlies im Gesicht haben sich in der Vergangenheit so aufgeschaukelt, dass es kaum vorstellbar ist, dass der Schritt zur Freiwilligkeit wirklich gelingt. Oder klappt es diesmal doch, die Maske als individuelle Entscheidung zu akzeptieren?

Wir haben 2023. Maskendebatten sollten vorbei sein.

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