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Ein Wehrpflichtiger in der Grundausbildung.
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Ein Wehrpflichtiger in der Grundausbildung.

Kommentar

Einsatz an der Kinderfront

  • VonSteffen Hebestreit
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Die Bundeswehr muss konkurrenzfähig werden. Denn wenn die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber werden will, muss sie mit der Zeit gehen.

Für eine Armee klingt es nach einem Luxusproblem, wenn der Wehrbeauftragte in seinem Jahresbericht jetzt die mangelnde Vereinbarkeit von Dienst und Familie in der Truppe kritisiert. Geht es bei der Bundeswehr nicht eher um Munition, eine adäquate Ausstattung mit gepanzerten Fahrzeugen oder um Vorgesetzte, die sich ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst sind?

Auch, aber Hellmut Königshaus weist auf ein wichtiges Thema hin, wenn er nun zum dritten Mal in Folge auf dem Punkt „Dienst und Familie“ so beharrt. Denn die Rahmenbedingungen für die Bundeswehr und ihren obersten Dienstherren, den Verteidigungsminister, haben sich durch den Wegfall der Wehrpflicht grundlegend geändert.

Niemand muss mehr zum Bund gehen, es ist eine Armee von Freiwilligen. Damit befindet sich die Bundeswehr erstmals im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern und muss stärker für den Dienst in der Truppe werben. Da genügt es längst nicht, wie Thomas de Maizière es tut, an Pflichtgefühl und Vaterlandsliebe zu appellieren. Die Bundeswehr muss konkurrenzfähig werden.

Deshalb sollten die Ministerialen im Bendlerblock die Vorschläge für Betriebskindergärten nicht länger belächeln und auch Vorkehrungen dafür treffen, dass Soldaten tatsächlich in Elternzeit gehen können. Denn wenn die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber werden will, muss sie mit der Zeit gehen.

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