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Der braune Mob marschiert durch Schneeberg.
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Der braune Mob marschiert durch Schneeberg.

Kommentar Fremdenfeindliche Demos

Einsam gegen rechts

  • Nadja Erb
    VonNadja Erb
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Rechtsextreme verpacken ihre dumpfe braune Propaganda in Schneeberg so, dass sie nach Laternenumzug und Vorweihnachtsfolklore klingt. Die Regierung muss nun handeln.

„Lichtellauf“ nennt die NPD im Erzgebirge ihre Aufmärsche gegen die Flüchtlingsunterkunft im beschaulichen Schneeberg. Das klingt heimelig, nach Laternenumzug und Vorweihnachtsfolklore, und nicht nach dumpfer brauner Propaganda auf dem Rücken von Frauen und Kindern, die in unserem Land Schutz suchen.

Das ist die Taktik der rechtsextremen Wölfe im Schafspelz, die es geschickt verstehen, ihre menschenverachtende Ideologie so zu verpacken, dass sich manche Anwohner in ihren Alltagssorgen und Ängsten verstanden und ernstgenommen fühlen. Und dabei handelt es sich bei weitem nicht nur um NPD-Anhänger.

Diese Strategie macht es denjenigen schwer, die sich vor Ort gegen die braune Vereinnahmung ihrer Dörfer und Städte wehren wollen. Zivilgesellschaftliche Initiativen wie das nun gegründete Aktionsbündnis „Schneeberg für Menschlichkeit“ brauchen deshalb überregionale Unterstützung, wenn sie ihre Nachbarn aufklären sollen. Diese Hilfe muss aus den Regierungssitzen in Dresden und Berlin kommen, schnell, umfangreich und unbürokratisch.

Eine Stippvisite des sächsischen Innenministers ist das richtige Signal an das bunte Schneeberg. Für diejenigen, die sich im täglichen Kampf gegen rechts oft allein gelassen fühlen, reicht sie nicht aus.

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