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Autos, Flugzeuge, Fabriken, Motorsägen müssten ab jetzt stillstehen.

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Eine Pause für die Erde

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An diesem Montag ist „Welterschöpfungstag“: Der Planet kann eigentlich schon jetzt nicht mehr. Wann steuern wir um?

Dieser Montag ist ein beklemmendes Datum. Der „Welterschöpfungstag“ bedeutet: Für den Rest des Jahres würde sich die Erde am liebsten zurückziehen, die Vorhänge zuziehen, nicht mehr funktionieren müssen. An diesem Tag sind all ihre Kräfte verbraucht. Schmutzig und atemlos würde die Erdkugel also in ihr Schlaflager fallen, Menschen, Autos, Flugzeuge, Fabriken, Motorsägen mal eben abschütteln und das Schild „Bitte nicht stören“ an die Tür hängen, und zwar für die nächsten fünf Monate.

Aber für die Erde gibt es keine Ruhepause, der Verbrauch geht immer weiter. Die Warnzeichen für einen Burnout unseres Planeten blinken hektisch. Zwei Monate früher als noch vor 20 Jahren sind die natürlichen Ressourcen so genutzt worden, dass der Rest des Jahres nötig wäre, damit sich Luft, Boden, Meere, Pflanzen- und Tierwelt regenerieren könnten.

Es führt also kein Weg daran vorbei, umzudenken und umzusteuern. Es reicht nicht, darauf zu warten, dass andere mitmachen. Das kann unbequem sein. Aber wer der Erde eine Pause gönnt, tut das zuallererst auch für sich selber. 

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