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In Zeiten grenzenloser Fernreisen ist die Welt für Viren noch kleiner geworden.
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In Zeiten grenzenloser Fernreisen ist die Welt für Viren noch kleiner geworden.

Zika-Virus

Eine kleine Welt für Viren

In Zeiten grenzenloser Fernreisen ist die Welt für Viren noch kleiner geworden. Der einzige Schutz gegen die dauernde Bedrohung ist Wachsamkeit. Ein Kommentar.

Das Zika-Virus ist nicht gerade jung, die Wissenschaft kennt es seit fast 70 Jahren. Gestört hat es lange niemanden, Infektionen verliefen in der Regel recht harmlos. Praktisch von einem Tag auf den anderen gefährdet es die Gesundheit von Millionen Menschen, für ungeborene Kinder ist es oft tödlich oder führt zu schwersten Schädigungen.

Viren mutieren ständig, sie verändern sich ununterbrochen, von einer Generation zur nächsten und die Generationen bemessen sich oft nach Stunden. Während der letzten Ebola-Epidemie sind 55 neue Mutationen des Virus gefunden worden. HIV, Schweinegrippe, Sars, sie alle haben sich aus harmlosen zu äußerst bedrohlichen Viren entwickelt.

Die Welt der Viren ist klein. Selbst zu Zeiten der Segelschifffahrt haben auch Ozeane die Indianer nicht vor den Krankheiten der Europäer geschützt. Heute, in Zeiten grenzenloser Fernreisen, ist diese Welt noch kleiner geworden. Der einzige Schutz gegen die dauernde Bedrohung ist Wachsamkeit. Nur so kann einer Ausbreitung rechtzeitig entgegengewirkt werden, können, wie im Fall des Zika-Virus, die übertragenden Mücken schnell und intensiv bekämpft werden. Das immerhin hat die Weltgesundheitsorganisation WHO nach dem Desaster der letzten Ebola-Epidemie offenbar hinzugelernt.

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