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Benjamin Netanjahu, Israels Ministerpräsident.
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Benjamin Netanjahu, Israels Ministerpräsident.

Kommentar

Eine deutliche Botschaft

  • Inge Günther
    vonInge Günther
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Benjamin Netanjahu trifft den saudischen Kronprinzen - und bemüht sich kaum um Geheimhaltung. Das Treffen ist eine Warnung an den Iran. Ein Kommentar.

Um Geheimhaltung war man wenig bemüht bei Benjamin Netanjahus Flug am Sonntagabend nach Neom. Auch wenn der israelische Premier weder seinen Außen- noch seinen Verteidigungsminister über die diskret eingefädelte Verabredung mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman und US-Außenamtschef Mike Pompeo informiert hatte. Dass die Welt von dem Treffen erfuhr, war im Interesse der Beteiligten. Das Signal war: Wir bleiben dran – ob es um Frieden oder Krieg geht.

Bis zu einem Normalisierungsabkommen zwischen Israel und Saudi-Arabien ist es zwar noch hin. Diesen Schritt wird Riad kaum machen, ohne dass der Palästina-Konflikt wieder auf die Tagesordnung kommt. Aber die inoffiziellen Beziehungen könnten angesichts des gemeinsamen Feindes Iran kaum enger sein. Das Mullah-Regime soll wissen, so die Botschaft, dass ein Militärschlag gegen seine Atomanlagen eine Option bleibt, für Netanjahu, für Bin Salman und ebenso die Trump-Regierung. Ob realistisch oder nicht, die Nervosität in Teheran dürfte noch einmal gestiegen sein.

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