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Die FDP-Politiker Lindner (l.) und Kubicki im September in Berlin.

FDP-Kritik

Durchschaubar und beschämend billig

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Es gibt keine Begründung, sich in die Angelegenheiten einer anderen Partei einzumischen, aber Lindner und Kubicki wettern regelmäßig gegen die Kanzlerin.

Es gibt Gründe dafür, dass die FDP-Politiker Christian Lindner und Wolfgang Kubicki regelmäßig gegen Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel wettern. Der erste Grund ist die Demütigung, die die FDP während der letzten schwarz-gelben Koalition unter Angela Merkel erlitt.

Außerdem hat Lindner seine Partei durch den Ausstieg aus den Jamaika-Sondierungen wenn nicht ins Aus, so doch ins Abseits manövriert. Sachliche Argumente für den Verzicht aufs Regieren ließen sich nicht finden. Also sucht das Duo nach Ersatz und meint, bei der Kanzlerin fündig werden zu können.

Drittens ist ihnen Merkels Kurs in der Flüchtlings- und Europapolitik nicht scharfkantig genug. Bei dem von Kubicki namentlich erwähnten CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn, einem Freund Lindners, wäre das anders. Sie wollen den rechten Münsterländer offenbar auf den Schild heben.

All das ergibt keine Begründung, sich in die Angelegenheiten einer anderen Partei einzumischen. Es ist aber leicht durchschaubar und vor allem beschämend billig.

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