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Donald Trumps Sturm

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Joachim Wille

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Donald Trump.
Donald Trump. © afp

Der US-Präsident mahnt zur Eile, und das ist gut so. Die schlechte Nachricht: Ihm geht es wieder einmal nur um seine Deals. Ein Kommentar.

„Irma“ sei ein Sturm mit „absolut historischem Zerstörungspotenzial“, hat US-Präsident Donald Trump erkannt. Und er mahnt zur Eile. Wie gut, denkt man. Nur, Trump meint gar nicht den Kampf gegen den Klimawandel, den Experten für die Schwere der Folgen des Hurrikans „Harvey“ in der vorigen Woche wie auch des aktuellen Megasturms mitverantwortlich machen.

Trump nutzt „Irma“, um im US-Kongress eine Mehrheit für seine Steuerreform zu bekommen, mit der er vor allem die Unternehmen im Land entlasten will. Ganz schnell müsse nun alles gehen, mahnt er Republikaner und Demokraten. Die einen sind bei dem Thema sowieso uneins, die anderen wollen vor allem die Mittelschicht entlasten.

„Harvey“ und „Irma“ sind nationale Katastrophen und sie werden nicht nur die betroffenen Bundesstaaten, sondern auch Washington viele Milliarden Dollar an Wiederaufbauhilfe kosten, die bisher in der Finanzplanung fehlen. Trumps Taktik ist zu perfide, als dass sie verfangen darf.

Als Erstes sollte der Präsident sein milliardenschweres Mexiko-Mauerprojekt einstampfen, um Geld frei zu machen für die Beseitigung der Hurrikanschäden. Dann muss er seine Energie- und Klimapolitik vom Kopf auf die Füße stellen. 

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