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US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump provoziert gerne.
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US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump provoziert gerne.

USA

Donald Trumps Staatsfeindschaft

  • VonDaniel Haufler
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Donald Trump will US-Präsident werden. Jetzt hat er wieder einmal die Grenzen des guten Geschmacks deutlich überschritten. Ein Amerika, wie er es sich vorstellt, kann niemand wollen. Ein Kommentar.

Nehmen wir einmal das Beste an. Weil Weihnachten ist. Dies vorausgesetzt hat Donald Trump, der Bewerber um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, vielleicht doch nicht gesagt, dass Hillary Clinton bei der TV-Debatte der demokratischen Kandidaten „schlonged“ worden sei, was so viel heißt wie „mit dem Penis geschlagen“. Nein, er hat sich eventuell versprochen und wollte „shellacked“ sagen, was wiederum „vermöbelt“ bedeutet. Trump hatte womöglich wie schon 2010 in einem Kommentar zu den Kongress-Wahlen Schwierigkeiten, das Slang-Wort shellacked richtig auszusprechen, so dass daraus schlonged wurde.

Womöglich wollte er aber das sagen, was die Mehrheit verstanden hat und bei seiner Klientel gut ankommt. Je schärfer er das politische Establishment in Washington angreift, desto höher steigen seine Umfragewerte. Die in konservativen Kreisen verbreitete Staatsfeindschaft hat den Boden bereitet. Wie einst Berlusconi in Italien vertritt Trump in den USA eine Philosophie der Ausgrenzung und Selbstbereicherung. Sozialer Ausgleich und gesellschaftlicher Frieden existieren weder in seinem Vokabular noch in seinen Vorstellungen. Dieses Amerika kann sich kein vernünftiger Mensch wünschen. Gut nur, dass es dazu nie kommen wird, weil Clinton bei der Präsidentschaftswahl Trump so richtig shellacken wird.

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