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Donald Trump, der Handlungsreisende.
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Donald Trump, der Handlungsreisende.

Davos

Donald Trump, der Vertreter

  • VonStephan Kaufmann
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Der US-Präsident tritt beim Weltwirtschaftsforum wie ein Handlungsreisender auf, der im Interesse amerikanischer Firmen Milliarden einsammelt. Ein Kommentar.

US-Präsident Trump sandte beim Weltwirtschaftsforum zwei Botschaften. Als Erstes verteilte er jede Menge Selbstlob: Dank ihm wachse die US-Wirtschaft wieder – „nach Jahren der Stagnation“ (die es nicht gab), seine Steuersenkung sei die größte seit den achtziger Jahren (was nicht stimmt), weswegen etwa Apple nun 350 Milliarden Dollar in den USA investiere (was nicht stimmt) und der Aktienmarkt neue Rekorde erklimme (was stimmt, aber nur den zehn Prozent der Amerikaner nützt, die fast alle Aktien besitzen).

Die zweite Botschaft: Kommt nach Amerika! Bringt eure Jobs, eure Fabriken, es hat noch nie eine bessere Zeit gegeben, in den USA zu investieren. Diese Aufforderung ist bemerkenswert. Nicht weil er ein Staatschef wäre, der nur auf den schnöden Mammon schielt, während andere für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit streiten.

Bemerkenswert ist seine Haltung, weil sie den Abstieg der USA symbolisiert – den Abstieg von der unbestrittenen Weltmacht, die dem globalen Geschäftsverkehr Regeln setzt, die für alle gelten und von denen die US-Wirtschaft profitiert, hin zu einer bedrohten Ökonomie, die ihren Präsidenten als Handlungsreisenden ausschickt, der im Interesse der US-Firmen um die Welt reist und Milliarden einsammelt.

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