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Nato

Die Gefahr im Innern

  • Marina Kormbaki
    vonMarina Kormbaki
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Der Fokus der Nato auf die zahlreichen Gefahren von außen darf nicht den Blick auf die Bedrohungen im Innern verstellen. Der Kommentar.

Der beklagenswerte Zustand der Nato ist unübersehbar. Mit Griechenland und der Türkei traktieren zwei sogenannte Partner einander mit kriegerischen Drohungen. US-Präsident Trump ruft zum hastigen Abzug aus Afghanistan auf – wohl wissend, dass Tausende Soldaten anderer Nato-Nationen auf den Schutz der US-Truppen vor den Taliban und dem IS angewiesen sind.

Ein Reformplan ist überfällig. Gut, dass die „Reflexionsgruppe“ Vorschläge erarbeitet hat. Sie spiegeln die Bedrohungslage in einer Welt wider, in der der alte Westen in zunehmend aggressiver Weise von Russland und China herausgefordert wird. Der Fokus auf die Gefahren von außen darf nicht den Blick auf die Bedrohung im Innern verstellen. Die ökonomischen und militärischen Provokationen externer Kräfte sind nur erfolgreich, wenn sie auf einen gespaltenen Westen treffen.

Nach dem Machtwechsel in Washington müssen Amerikaner und Europäer näher zusammenrücken. Und die Europäer müssen sich zudem einen strategischen Blick auf die Welt erarbeiten – mit und nicht gegen die Türkei.

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