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Die Folgen der Katastrophe

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Der Starkregen fordert Menschenleben und vernichtet Existenzen - Fachleute erwarten das nun häufiger.

Das Ausmaß der verheerenden Folgen durch die Überflutungen infolge schwerer Unwetter ändert sich nahezu stündlich. Fest steht aber jetzt schon, dass es schlicht eine Katastrophe ist. Dafür sorgten Niederschläge von mehr als 200 Liter pro Quadratmeter. Sie ließen Pegelstände in Bächen und Flüssen in bislang ungekanntem Maß steigen.

Aus diesem einzelnen Ereignis lassen sich eigentlich keine Rückschlüsse ziehen. Andererseits wird man genau hinschauen müssen, ob nicht doch Lehren gezogen werden können. Denn derartige Wetterphänomene häufen sich und sind sicher dem Klimawandel geschuldet. Es wird also nicht nur darauf ankommen, den Klimaschutz zu intensivieren und zu beschleunigen. Vielmehr wird man auch stärker beim Bau von Städten und der Entwicklung von Landschaften darauf achten müssen, diese an den Klimawandel anzupassen.

Auch wenn weniger versiegeltte Flächen und Areale für den Rückhalt von großen Wassermassen bei diesen Mengen an Regen die katastrophalen Folgen nicht vollständig verhindert hätten, werden wir darüber diskutieren müssen, ob sie nicht notwendig sind. Denn auch ein beschleunigter Klimaschutz wird langfristig nur das Schlimmste verhindern, den Klimawandel aber kurzfristig nicht stoppen.

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