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Hier wird der Test einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 ankündigt.

Nordkorea

Ein Dialogfenster öffnet sich

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Pjöngjang hat mit dem Raketentest nach eigener Darstellung den Aufstieg zu einer Atommacht abgeschlossen, was Abrüstungsgespräche möglich macht. Ein Kommentar.

Mit dem nordkoreanischen Raketentest steigen die Chancen auf Verhandlungen und ein vorläufiges Ende der Nuklearkrise. Denn Pjöngjang verkündet: Der Aufstieg zur Atom- und Raketenmacht sei abgeschlossen. Das bedeutet: Weitere Tests sind überflüssig, der höchstmögliche Status ist erreicht. Es ist wichtig, dass die USA diese Signale als Gelegenheit für die Aufnahme von Gesprächen sehen. Sondiert werde bereits, hieß es in Peking.

Nur ein Dialog der USA mit Nordkorea kann die Weichen auf Abrüstung stellen. Diktator Kim Jong-un nimmt nur die USA ernst. Alles andere ist illusorisch. Peking hat keinen ausreichenden Einfluss mehr auf den Nachbarn - und ist nun zu harten Sanktionen bereit, die das Risiko eines Regimewechsels beinhalten.

Kim hat vor, den Trick seines Vaters zu wiederholen: Erst unbeirrt aufrüsten, dann Zugeständnisse machen und üppige wirtschaftliche Vorteile kassieren. Die Waffentechnik wird er dabei nicht völlig aufgeben, er wird bloß die Tests aussetzen. Das ist unbefriedigend, aber das beste Ergebnis, das erreichbar ist.

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