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Wahlkampfauftakt der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative
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Wahlkampfauftakt der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative

AfD

Björn Höcke darf als Faschist bezeichnet werden - deutlicher geht‘s nicht

  • VonHarald Stutte
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Thüringens AfD-Wähler geben ihre Stimme mit Björn Höcke einem der selbst erklärten Totengräber unserer Demokratie – und sind damit auch für die Folgen verantwortlich. Der Kommentar.

Thüringens AfD-Vorsitzender Björn Höcke darf Faschist genannt werden. So entschied der Richter des Meininger Verwaltungsgerichts. Eine klare Ansage. Dabei ist es nicht so entscheidend, ob der Mann in der Tradition des europäischen Faschismus steht, wenn er die „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ fordert, gegen „Schuldkult“ (sprich Aufarbeitung der NS-Vergangenheit) wettert, der von der tausendjährigen Zukunft Deutschlands schwadroniert, politische Gegner als „Volksverräter“ und „Lumpenpack“ diffamiert.

Lesen Sie hier: AfD will „Irrsinn“ mit Greta Thunberg nicht mitmachen

Bedeutsam dürfte das Meininger Urteil für Wählerinnen und Wähler in Thüringen sein, die in vier Wochen zur Stimmenabgabe gebeten werden. Hier könnte der Richterspruch für bemerkenswerte Klarheit sorgen. Wer diese Partei favorisiert, laut Umfragen ist das ein Viertel aller Wähler im Freistaat, kann sich nicht mehr herausreden, bürgerlich oder konservativ zu sein. Nein, Thüringens AfD-Wähler geben ihre Stimme einem der selbst erklärten Totengräber unserer Demokratie – und sind damit auch für die Folgen ihres Votums verantwortlich.

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