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Die Mannschaft um Hillary Clinton soll mit ähnlichen Waffen kämpfen wie das Trump-Lager.

USA

Debakel für US-Demokraten

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Das Clinton-Lager hat wohl eine private Detektei beauftragt, um Verbindungen der Trump-Kampagne zu Russland aufzudecken. Unser Kommentar.

Sean Hannity, der Moderator einer rechten Hetzsendung beim konservativen US-Sender Fox, frohlockte. Wenn es im Wahlkampf unzulässige Absprachen gegeben habe, dann nicht bei den Republikanern, sondern bei den Demokraten, triumphierte der Vertraute von US-Präsident Donald Trump.

Trump und Clinton arbeiten mit ähnlichen Waffen

So werden viele die Enthüllung kommentieren, dass das Clinton-Lager eine private Detektei beauftragte, um Verbindungen der Trump-Kampagne zu Russland aufzudecken. Heraus kam das Dossier des ehemaligen britischen Spions Christopher Steele, das angebliche Moskauer Prostituiertenkontakte Trumps schilderte und für Wirbel sorgte.

Das Outing der Demokraten ist eine politische Katastrophe. Weder an dem russischen Versuch, auf den US-Wahlkampf Einfluss zu nehmen, noch an merkwürdigen Kontakten hochrangiger Trump-Vertreter zu Putin-Vertrauten kann es ernsthafte Zweifel geben. Doch nun entsteht der Eindruck, dass beide Parteien mit denselben Mitteln kämpfen.

Am Schlimmsten aber ist der Schaden für die US-Demokratie. Wer kann künftig den rechten Populisten noch überzeugt entgegentreten, die behaupten, Washington sei ein riesiger Sumpf und die Politik ein schmutziges Geschäft?

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