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Die Verlängerung des Lockdowns ist unumgänglich, um die Infektionszahlen irgendwie im Zaum zu halten.
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Die Verlängerung des Lockdowns ist unumgänglich, um die Infektionszahlen irgendwie im Zaum zu halten.

Kommentar

Das Ende ist nicht in Sicht

  • Eva Quadbeck
    VonEva Quadbeck
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Bund und Länder sind im Kampf gegen Corona aus dem Tritt geraten und werden mit dem verlängerten Lockdown keine Kehrtwende einleiten können. Ein Kommentar.

Bund und Ländern fällt in diesem Januar auf die Füße, was sie im vergangenen Herbst versäumt haben. Als im Oktober die Infektionszahlen in die Höhe schossen, konnten sich die Länder nicht dazu durchringen, das Land abermals konsequent in einen Lockdown zu schicken.

Nun sind Bund und Land im Kampf gegen Corona aus dem Tritt geraten. Was die Effizienz im Kampf gegen Corona angeht, wird Deutschland im internationalen Vergleich durchgereicht. Die nun beschlossene Verlängerung des Lockdowns ist unumgänglich, um die Infektionszahlen irgendwie im Zaum zu halten.

Zugleich wäre aber mehr Ehrlichkeit notwendig: Die angestrebte Zahl von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen ist in diesem Winter nicht mehr zu erreichen. Auch nicht mit medizinischen Masken in Bus und Bahn. Es ist abzusehen, dass die Schulen erst nach Ostern in einen Regelbetrieb zurückkehren können.

Die neuen Beschlüsse von Bund und Ländern werden keine Kehrtwende einleiten können. Sie können den Bremsweg vielleicht verkürzen. Es braucht endlich mehr Erkenntnis, wie die Ansteckungswege verlaufen. So lange bleibt nur der Appell an die Bürgerinnen und Bürger, Kontakte möglichst zu vermeiden.

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