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Corona: Vorbild Hamburg

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Von: Tim Szent-Ivanyi

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Gäste eines Restaurants warten zwischen Plexiglas-Trennscheiben auf ihre Bestellung. In Hamburg gilt ab dem Wochenende die sogenannte 2G Regelung, bei der es nur möglich ist den Covid-19-Geimpften und -Genesenen, nicht aber -Getestenen Einlass zu Veranstaltungen zu ermöglichen.
Gäste eines Restaurants warten zwischen Plexiglas-Trennscheiben auf ihre Bestellung. In Hamburg gilt ab dem Wochenende die sogenannte 2G Regelung, bei der es nur möglich ist den Covid-19-Geimpften und -Genesenen, nicht aber -Getestenen Einlass zu Veranstaltungen zu ermöglichen. © Axel Heimken/dpa

Das 2G-Optionsmodell, das nahezu vorschriftsfreie Veranstaltungen ermöglicht, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind, ist ein riesiger Schritt in Richtung Normalität. Der Kommentar.

Durch die Impfstoffe wird Corona zu einer Erkrankung, die eine Rückkehr in den normalen Alltag zulässt. Dabei muss wie bei der Grippe auch bei Corona grundsätzlich gelten: Wer sich nicht impfen lassen will, trägt ein individuelles Gesundheitsrisiko und kann nicht einfordern, dass andere ihn oder sie beschützen.

Da es derzeit aber noch viele Menschen gibt, für die es keine zugelassenen Vakzine gibt, sind weiterhin staatliche Vorschriften nötig, die die Freiheit von Genesenen und Geimpften so wenig wie möglich einschränken.

Hamburg kann in dieser Hinsicht als Vorreiter betrachtet werden. Das 2G-Optionsmodell, das nahezu vorschriftsfreie Veranstaltungen ermöglicht, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind, ist ein riesiger Schritt in Richtung Normalität. Unverständlich ist allenfalls, warum nicht generell auf die Maskenpflicht verzichtet wird. Auf 3G-Veranstaltungen sollte hingegen der Schutz sogar noch verstärkt werden, indem Getestete nur mit einem PCR-Test Zutritt bekommen.

Wenn später dann für die gesamte Bevölkerung Impfungen zur Verfügung stehen, müssen alle Vorschriften fallen, auch für die (gewollt) Ungeimpften. Sie können sich weiter mit Abstand und Masken schützen – oder eben nicht.

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