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Das Coronavirus bestimmt noch immer den Alltag in Deutschland.
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Wenn wir also härtere Restriktionen brauchen, sollten sie – unter Beteiligung der Parlamente! – beschlossen werden.

Coronavirus

Klarheit statt Illusionen

  • Stephan Hebel
    vonStephan Hebel
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Wenn wir härtere Restriktionen brauchen, sollten sie beschlossen werden - unter bestimmten Bedingungen. Ein Kommentar.

So kann es nicht weitergehen mit Corona. Es herrscht kollektive Verunsicherung, und mit dem Verlust persönlicher Freiheiten verblasst im Lockdown die Idee vom ewigen Bestand einer Lebensweise, die auf kollektiver Ignoranz gegenüber ihren schädlichen Folgen beruhte – Stichwort Armut, Stichwort Klimakrise. „An der Tür eines vollen Kühlschranks prangt das realistische Bild eines Weltuntergangs“, sagt der Schriftsteller Ilija Trojanow.

Höchste Zeit, dass die Politik aufhört, der allgemeinen Verunsicherung mit einer Springprozession ständig neuer Maßnahmen zu begegnen. Aber was sonst?

Auf individuelle Vernunft zu setzen, ist offenbar eine Illusion. Und um gezielt die verletzlichsten Gruppen zu schützen, fehlt es an Konzepten. Wenn wir also härtere Restriktionen brauchen, sollten sie – unter Beteiligung der Parlamente! – beschlossen werden. Ohne Zeitlimits, an die eh niemand glaubt, aber verbunden mit einer regelmäßigen Prüfung, ob und wann sie wieder gelockert werden können. Das brächte Klarheit – und wir könnten in Ruhe über die Welt nach Corona nachdenken.

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