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In eigener Sache

Corona-Impfung in Palästina: Richtigstellung und Entschuldigung

  • Thomas Kaspar
    vonThomas Kaspar
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In einem Kommentar über die Corona-Impfung in Palästina haben wir falsch berichtet. Wir korrigieren den Fehler und bitten dafür um Entschuldigung.

Update, 20. März 2020

In einer intensiven Auseinandersetzung der Redaktion der Frankfurter Rundschau haben wir uns kritisch mit der hier veröffentlichten Distanzierung auseinandergesetzt: Wehret den Gleichsetzungen! Darin wird auch der Kommentar und der Umgang der Chefredaktion damit eingeordnet.

Die ursprüngliche Entschuldigung:

In eigener Sache Liebe Leserinnen und Leser,

in der Freitagsausgabe haben wir einen Kommentar zum Besuch des österreichischen Kanzlers Kurz und der dänischen Ministerpräsidentin Frederiksen in Israel veröffentlicht. Darin schreiben wir, dass Israel den Palästinenser:innen „völkerrechtswidrig“ Impfungen vorenthalte und dass dies an „Apartheid“ erinnere. Dies ist falsch, die Zuspitzung schießt in der Folge weit über das Ziel hinaus. 

Richtig ist: Die Zuständigkeit für die Impfungen in den palästinensischen Gebieten war und ist tatsächlich ein heiß diskutiertes Thema der internationalen Politik. Zunächst hatte die palästinensische Autonomiebehörde erklärt, sich selbst mit Impfstoff versorgen zu wollen, sich aber angesichts der fehlenden Unterstützung – etwa durch Russland – schließlich an Israel gewandt. Noch im Januar berichteten die Vereinten Nationen, dass 4,5 Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser Leidtragende dieser Machtkämpfe seien. Seit Anfang Februar liefert Israel Impfdosen in die autonomen Gebiete. 

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik jedes Staates ist Kern der Berichterstattung der FR. Wenn Sie wie hier auf einer falschen Tatsachenannahme beruht, führt sie zu falschen Schlussfolgerungen. In einer Zeit, in der Fake News missbraucht werden, um Hass zu schüren, ist es umso wichtiger, Fehler transparent richtigzustellen. Wir können für den Fehler nur aufrichtig um Entschuldigung bitten. 

Die Chefredaktion der Frankfurter Rundschau

Transparenzhinweis:

In einer früheren Fassung dieser Erklärung stand der Hinweis, dass die FR keine Quelle für Antisemitismus sei. Wir haben diesen Satz entfernt, da er mutwillig so falsch verstanden werden konnte, dass wir dem Autoren dies vorwerfen würden. Das ist ausdrücklich nicht der Fall.

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