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Chancen für beide Seiten

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Von: Stefan Winter

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Die Hürden bei der Anwerbung im Ausland sind auch in der IT-Branche ein Problem.
Die Hürden bei der Anwerbung im Ausland sind auch in der IT-Branche ein Problem. © Heiko Rebsch/dpa

Die deutsche IT-Branche ist nicht der größte Magnet auf dem Globus, weshalb es wichtig wäre, Spezialistinnen und Spezialisten zu umwerben und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Ein Kommentar.

Gegen manche Vorschläge kann man kaum etwas haben. Das gilt etwa für die Bitkom-Forderung, IT-Spezialisten aus Russland und Belarus den Weg zu Leben und Arbeit in Deutschland zu ebnen. Viele wollen wegen des Kriegs gegen die Ukraine weg aus ihrer Heimat und werden hier dringend gebraucht. Ja, das ist eine Chance für beide Seiten.

Deshalb arbeitet die Bundesregierung auch schon an entsprechenden Konzepten. Schließlich sind die Hürden bei der Anwerbung aus dem Ausland grundsätzlich ein Problem – und kein ganz neues. Die Tücke in diesem speziellen Fall ist allerdings auch klar: Welches Unternehmen will das Risiko eingehen, sich einen Ableger der prosperierenden und teilweise staatsnahen russischen Hackerszene einzupflanzen? Deshalb fordert Bitkom eine behördliche Sicherheitsüberprüfung.

Für Menschen, die wieder bei null anfangen müssen, ist die deutsche IT-Branche sicher nicht der größte Magnet auf dem Globus. Umso wichtiger ist es, Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Ausland zu umwerben und ihnen Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

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