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14 EU-Staaten, die USA und Kanada weisen russische Diplomaten aus.

Russland

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Die europäische Solidarität mit London nach dem Skripal-Attentat ist richtig. Dem Vorstoß fehlt aber ein vermittelndes Element. Ein Kommentar.

Nun dreht ein westliches Bündnis von USA, Deutschland und anderen EU-Staaten weiter an der Eskalationsschraube und weist als Reaktion auf den Giftangriff gegen den russischen Exspion Sergej Skripal nach Großbritannien ebenfalls russische Diplomaten aus. Richtig ist es, sich mit London zu solidarisieren und damit den diplomatischen Druck auf Moskau zu erhöhen, die Affäre aufzuklären. Außerdem demonstriert der Westen, dass er trotz vieler Meinungsverschiedenheiten durchaus gemeinsam gegen einen Kontrahenten vorzugehen vermag.

Doch leider fehlt dem Vorstoß ein Element, das über den Streit hinausweist. Deutschland hätte etwa vermitteln können und der Regierung von Wladimir Putin die Proben der giftigen Substanz überbringen können. Der Westen wäre so Moskau entgegengekommen und hätte auf die russische Anregung reagiert, aber tatsächlich Russland in Zugzwang gebracht. Diese Strategie würde zudem zeigen, wie sehr der Westen an einer Partnerschaft mit dem schwierigen Nachbarn interessiert ist, statt lediglich den Konflikt zu eskalieren.

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