Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Brexit

Den Briten läuft die Zeit davon

  • Damir Fras
    VonDamir Fras
    schließen

Die Brexiteers haben bislang nur laut gebrüllt - Vorschläge, wie der Austritt zu bewerkstelligen haben sie nicht gemacht. Die EU macht zu Recht Druck.

Chapeau. Das war schon groß, was EU-Chefunterhändler Michel Barnier zum Brexit zu sagen hatte. Der frühere französische Außenminister wollte die Briten mit seinen Ideen zwar nicht provozieren, tat es indirekt aber doch. Vor allem mit seinem Vorschlag zu Nordirland brachte er die britische Regierung um Premierministerin Theresa May gegen sich auf.

Brüssel geht es darum, den Frieden auf der irischen Insel zu erhalten und die Interessen des EU-Mitglieds Irland zu wahren. Für die Briten aber sind Barniers Pläne eine Provokation. Deshalb sagte Theresa May prompt, der EU-Vorschlag für Nordirland sei mit der britischen Verfassung nicht vereinbar. Denn das wäre gleichbedeutend mit einer Grenze innerhalb Großbritanniens, durch die Nordirland vom Rest des Landes abgetrennt wäre.

Barnier hat zwischen den Zeilen die britische Seite aufgefordert, sich mit eigenen Ideen an der Debatte über den Brexit zu beteiligen. Die Brexiteers um den britischen Außenminister Boris Johnson haben bislang nur laut gebrüllt, dass sie nicht mehr Mitglieder der EU sein wollen. Vorschläge, wie der Austritt zu bewerkstelligen ist, haben sie nicht gemacht. Nun läuft die Zeit, und der Eindruck ist: Die Zeit läuft schneller für die Briten als für die EU.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare