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Braver CDU-Nachwuchs

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Von: Alisha Mendgen

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Johannes Winkel, der neue JU-Vorsitzende, will die Jugendorganisation der CDU zu „Vordenkern“ machen.
Johannes Winkel, der neue JU-Vorsitzende, will die Jugendorganisation der CDU zu „Vordenkern“ machen. © Boris Roessler/dpa

Die Junge Union muss die konstruktive Konfrontation mit Parteichef Friedrich Merz suchen. Wer, wenn nicht die Parteijugend, ist in der Position, die CDU zu treiben? Der Kommentar.

Der neue Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, will die Jugendorganisation zu „Vordenkern“ machen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Ein Anfang ist, dass der JU-Vorsitzende Generationengerechtigkeit in der Renten- und Energiepolitik auf die Agenda setzen will. Ebenso zeugt der Leitantrag zur deutschen Sicherheitspolitik von inhaltlicher Auseinandersetzung, die klare Positionierung für die Unterstützung der Ukraine von Haltung.

Allerdings ist die konstruktive Konfrontation mit Parteichef Friedrich Merz nötig, wenn JU-Chef Winkel sein Ziel wirklich ernst meint. Wer, wenn nicht die Parteijugend, ist in der Position, die CDU zu treiben?

Die Junge Union hat lange für Friedrich Merz als Parteivorsitzenden getrommelt. Umso mehr müsste die Jugendorganisation jetzt dafür kämpfen, dass die Positionen der Jungen Union im neuen Grundsatzprogramm einen Schwerpunkt einnehmen.

Auf dem Deutschlandtag trauten sich jedoch nur wenige Delegierte zu, Merz zu kritisieren. Obwohl viele mit seiner Parteiarbeit nicht zufrieden sind.

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