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Strahlender Rechtsextremist: Björn Höcke
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Strahlender Rechtsextremist: Björn Höcke

Rechtsextremismus

Blaue AfD wird immer brauner

  • Christian Bommarius
    vonChristian Bommarius
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Nicht obwohl, sondern weil Björn Höcke Rechtsextremist ist, hat er in seiner Partei - und auf dem Parteitag in Köln - einen Platz. Ein Kommentar.

Die Behauptung ist falsch, die AfD Thüringen schicke ihren Landesvorsitzenden Björn Höcke zum Bundesparteitag, obwohl der Rechtsextremist im Tagungshotel ein Hausverbot habe, obwohl der AfD-Bundesvorstand Höcke wegen rechtsextremer Äußerungen, in denen er sich als Bruder im Geiste der Nationalsozialisten zu erkennen gegeben hatte, aus der Partei werfen will. Die Behauptung ist falsch, weil das Ergebnis der Wahl Höckes – 91 Prozent der Delegiertenstimmen – zeigt, dass der Mann nicht gewählt wurde, obwohl, sondern weil er Rechtsextremist ist, auf den die Mitglieder der AfD Thüringen so stolz sind, dass sie sich hinter ihn stellen.

Höcke weiß, dass er mit seinem Extremismus nicht allein ist. Nicht nur sein Landesverband stützt ihn. Zwar wurde Frauke Petry, die Chefin der Bundes-AfD, jüngst zur Spitzenkandidatin des Landesverbands Sachsen gewählt. Auf Platz zwei schaffte es mit Maier ein Unterstützer Höckes. Der Dresdner Richter Maier wurde mit seinen Warnungen vor „Mischvölkern“ bekannt.

Zwar hat der sächsische AfD-Landesvorstand auch gegen Maier ein Ausschlussverfahren eingeleitet. Wie Höcke kann sich aber auch Maier auf die Solidarität seiner Mitstreiter verlassen. Der Landesparteitag stoppte das Ausschlussverfahren und wählte Maier mit mehr Stimmen auf Platz zwei als seine Kontrahentin Petry auf Platz eins.

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