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Indem sie den Unternehmen schaden, bestrafen die Gerichte vor allem die Aktionäre.
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Indem sie den Unternehmen schaden, bestrafen die Gerichte vor allem die Aktionäre.

Kommentar zu VW

Bestraft die wahren Schuldigen!

  • Markus Sievers
    VonMarkus Sievers
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VW hat jahrelang betrogen. Doch Klagen gegen das Unternehmen schaden nicht den Verantwortlichen, sondern den Aktionären. Es ist besser, die Manager selbst zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Jagd nach Umsätzen und Rendite kennt keine Grenze. Nicht einmal Gesetze setzen ein Limit, wenn Konzerne jahrelang Standards unterlaufen und Behörden ebenso wie die Öffentlichkeit täuschen. Vieles am VW-Skandal erinnert an die jahrelangen, gezielten Betrügereien in der Bankenbranche. Auch die Dimension ist vergleichbar. Mittlerweile ist klar, dass diese Manipulationen mit den Abgaswerten eine ganze Industrie, die große Autoindustrie, massiv und nachhaltig verändern wird. Manche Rechtsexperten spekulieren schon über neue Rekorde an Geldbußen und Strafzahlungen, die selbst einen Giganten wie VW im Extremfall die Existenz kosten könnten.

Haben die US-Ermittler aus ihren Fehlern gelernt?

So darf es nicht kommen. Die US-Ermittler haben erklärt, aus den Fehlern lernen zu wollen, die sie bei der Aufarbeitung der Bankenskandale begingen. Daran werden sie sich messen lassen müssen. Mit enormen Geldbußen belegten die US-Justiz die Geldhäuser. Indem sie den Unternehmen schadeten, bestraften sie indirekt nicht nur deren Aktionäre, sondern auch die Beschäftigten. Die handelnden Personen aber kamen fast ungeschoren davon. Es kann nicht sein, dass die juristische Aufarbeitung in erster Linie darauf zielt, einen Konzern wie Volkswagen dauerhaft zu schwächen.

Zur Rechenschaft gezogen müssen die Führungsleute, die den Auftrag zu den Gesetzesverstößen erteilten. Es muss immer auch um die individuelle Verantwortung für die kriminellen Machenschaften gehen.

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