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Besser wenig als gar nichts

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja (M) spricht nach der Annahme der Resolution im UN-Sicherheitsrat.
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja (M) spricht nach der Annahme der Resolution im UN-Sicherheitsrat. © dpa

Mag sein, dass am Ende die Waffen nicht 30 Tage schweigen und Nahrung sowie Medikamente nicht zu allen Notleidenden in alle umkämpfte Gebiete gelangen. Doch mehr war mit dieser Resolution nicht zu erreichen. So furchtbar das ist.

Zu wenig und zu spät. Wer so über die UN-Resolution für eine Waffenruhe in Syrien urteilt, hat nicht ganz recht. Russland kann nach langem Kampf für seinen Schützling Baschar al-Assad energischer als bisher versuchen, den Diktator zu zügeln bei desssen Krieg gegen Zivilisten. Das wird schwer genug. Längst sind zu viele auf beiden Seiten der Front verroht. Assad und seine Clique kämpfen ohnehin schon lange nicht mehr für eine angeblich bessere Zukunft, sondern mit allen Mitteln vor allem ums eigene Überleben.

Mag sein, dass am Ende die Waffen nicht 30 Tage schweigen und Nahrung sowie Medikamente nicht zu allen Notleidenden in alle umkämpfte Gebiete gelangen. Doch was ankommt, wird helfen. Mehr war mit dieser Resolution sowieso nicht zu erreichen. So furchtbar das ist.

Für viel mehr gibt es derzeit kaum Hoffung. Das Regime Assad will bis zum bitteren Ende kämpfen, Russland und Iran können oder wollen ihren Verbündeten daran nicht hindern. Einen weißen Ritter gibt es auch nicht. Auch das hat die Debatte bei den UN gezeigt.

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