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Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ist angezählt.

Fall Maaßen

Beendet das Drama

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Hoffentlich geht es hinter den Kulissen nur noch darum, wie Verfassungschef seines Amtes enthoben wird. Ein Kommentar.

Manches deutet darauf hin, dass die Tage des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen gezählt sind. Das wäre nicht nur richtig, sondern zwingend. Seine mangelnde Distanz zu AfD-nahen und anderen rechten Kreisen macht ihn untragbar. Gern darf Maaßen auch mal der Kanzlerin widersprechen, wenn er gute Gründe dafür hat. Doch sich zum Widersacher Angela Merkels aufspielen, das darf er nicht. Der 55-Jährige müsste längst begriffen haben, dass er auf dieser Grundlage nicht mehr arbeiten kann und stattdessen das Staatswesen belastet, das er schützen soll. Dass er es nicht begreift, spricht gegen ihn.

Mag sein, dass Horst Seehofer die Ablösung blockiert. Der Bundesinnenminister ist ja ein ähnlicher Problemfall. Er würde Merkel gern stürzen. Wie Maaßen ist Seehofer gegenüber der Bedrohung durch den Rechtsextremismus beängstigend indifferent, wo er klar sein müsste. Doch hoffentlich geht es hinter den Kulissen bloß noch um eine gesichtswahrende Lösung und einen integren Nachfolger. Den wünscht man der Demokratie.

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