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Zum Greifen nah: Vollmond über Peking.

China

Bedingt wegweisende Mondmission

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China hat mit der Mondmission der Sonde "Chang?e 4" auch in der Raumfahrt ein Zeichen gesetzt. Die Zukunft liegt in der Kooperation der Raumfahrtnationen. Der Kommentar.

Den Chinesen ist gelungen, wonach alle Raumfahrtagenturen weltweit streben: Mit der Landung ihrer Sonde „Chang’e 4“ auf der Rückseite des Mondes betreten sie unbekanntes Terrain, Die Aufmerksamkeit und der Respekt der Weltöffentlichkeit für diese Leistung ist China auch gewiss; zu Recht. Die Mission macht deutlich, dass das Land – vermutlich von vielen kaum bemerkt – die großen Weltraumagenturen der USA, Russlands und Europas eingeholt und teilweise überflügelt hat.

In einem für die Maßstäbe der Raumfahrt atemberaubenden Tempo soll es weitergehen, unter anderem sollen Taikonauten bald zum Mond und in absehbarer Zeit sogar zum Mars fliegen. Auch bei Nasa, Esa und Roskosmos werden solche Pläne diskutiert, doch zügig voran geht es nicht.

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Das hat nicht nur mit mangelndem politischen Willen, fehlenden finanziellen und technischen Mitteln zu tun, sondern vor allem mit nicht hinnehmbaren Risiken für die Gesundheit der Besatzung. Für viele Probleme gibt es bislang keine befriedigenden Lösungen. Sie zu finden, wird gewaltiger Anstrengungen bedürfen – und nur gemeinsam zu schaffen sein. Den Chinesen gebührt Anerkennung für ihren Erfolg. Die Zukunft insbesondere der bemannten Raumfahrt liegt jedoch in einer internationalen Kooperation.  

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