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Krankenkassen

Ausgaben begrenzen

  • Rasmus Buchsteiner
    VonRasmus Buchsteiner
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Das Defizit der Kassen ist nicht beunruhigend, weil genügend Zeit bleibt, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ein Kommentar.

Erstmals seit 2015 sind die gesetzlichen Krankenversicherungen in die Defizitzone abgerutscht. Alarmierend ist dies jedoch keinesfalls. Es bleibt genügend Zeit, um gegenzusteuern.

Die roten Zahlen sind eine Folge politischer Entscheidungen. Zunächst hat die Bundesregierung eine Reihe von Gesetzen auf den Weg gebracht, die bereits zu mehr Ausgaben führen oder zumindest in Zukunft führen werden. Zusätzliche Pflegestellen in Krankenhäusern und vieles mehr taucht nun in den Bilanzen auf.

Außerdem sind Krankenkassen sind keine Sparkassen. Diesem Motto folgend sind Kassen mit großem Finanzpolster inzwischen gesetzlich angehalten, ihre Überschüsse schrittweise abzubauen. Auch vor diesem Hintergrund sind die Defizitbeträge zu verstehen: Ohne roten Zahlen kein Abbau der Rücklagen.

Aus der von Gesundheitsminister Jens Spahn in Aussicht gestellten umfassenden Beitragsentlastung dürfte allerdings erst einmal nichts werden. Umso wichtiger wäre es, rasch über eine neue Kostenbremse nachzudenken, die den Anstieg der Ausgaben wirksam begrenzt. 

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